1. Ersatzschlüssel anfertigen lassen und Funktion prüfen. (beim Schlüsseldienst / Meisterbetrieb)

2. Ersatzschlüssel bei vertrauenswürdiger Person hinterlegen. (ggfs. im versiegelten Umschlag)

3. Ersatzschlüssel deponieren z.B. Schlüsseldepot oder Schlüsselgarage. (an einer sicheren und unauffälligen Stelle) Hinweis: Nach Benutzung wieder einlegen.

4. Vorsorglich sollte man abwägen, ob ein Zylinder mit Not und Gefahrenfunktion oder mit Knauf sinnvoll ist, da der Schlüssel ja stecken bleiben könnte. (beim Schlüsseldienst / Meisterbetrieb)

5. Warten Sie nicht zu lange, wenn sich Ihre Tür anders anfühlt, schlecht schließt oder der Schlüssel harkt…lassen Sie es ohne „Dringend“ reparieren. (beim Schlüsseldienst / Meisterbetrieb)

6. Schließen Sie nie mit einem angebrochenen Schlüssel! (Lassen Sie das den Fachmann machen.)

Wenn es dann doch zu spät ist…hier ein paar Infos, worauf Sie achten sollten:

Vor der Beauftragung eines Schlüsseldienstes:

• Bleiben Sie ruhig.
• Besteht „Gefahr für Leib und Leben“, dann wählen Sie 112.
• Die Polizei kann Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Rechte (bei z.B. Streitsituationen) helfen, in Verbindung mit einem lokalen Schlüsseldienst.
• Wählen Sie keinen Schlüsseldienst mit „AAA“ am Anfang – diese wollen unter allen Umständen am Anfang des Telefonbuchs stehen, und das sollte Sie stutzig machen.
• Lassen Sie sich nicht von der Telefonauskunft an einen Schlüsseldienst weiterleiten.
• Wählen Sie am besten einen Betrieb, der einen Eigennamen in seiner Firma führt.

Die Beauftragung des Schlüsseldienstes am Telefon:

• Erfragen Sie den Brutto-Gesamtpreis der Türöffnung.
(inkl. möglicher Wochenend- und Feiertagszuschläge)
• Versuchen Sie den Preis am Telefon fest zu verhandeln.
• Schildern Sie Ihr Problem genau. Eine zugefallene Tür lässt sich in den meisten Fällen zerstörungsfrei öffnen.
• Bestellen Sie nicht unbedingt „dringend“.
• Erfragen Sie die Anfahrtszeit und teilen Sie mit, den Auftrag zu stornieren, wenn der Monteur wesentlich später eintrifft.

Wenn der Schlüsseldienst bei Ihnen ist:

• Achten Sie darauf, was Sie bei Ankunft des Monteurs unterschreiben sollen.
• Unterschreiben Sie niemals Blanko-Formulare.
• Achten Sie auf die vollständige Anschrift und Kontaktinformationen der Firma.
• Achten Sie auf eine ausgewiesene Steuernummer.
• Der Inhaber (bei Kapitalgesellschaften: Geschäftsführer) muss auf der Rechnung vermerkt sein.
• Lassen Sie sich den Ausweis des Monteurs zeigen und notieren Sie seinen Namen.
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – dieser Zustand wird häufig ausgenutzt.
• Bei Drohungen rufen Sie die Polizei, diese wird Ihnen aus der Situation helfen.
• Prüfen Sie mögliche Zuschläge – Diese dürfen nur auf die Arbeitszeiten und nicht auf die gesamte Rechnung erhoben werden.

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